Mahnender Blöcker zum Jahreswechsel

Kurzschafsbrief zum Jahreswechsel 2011/2012

 

Liebe Schafsgemeinde,

 

Die Hirten bringen es treffend auf den Punkt:

 

http://www.allgemeine-zeitung.de/

 

Mainz (dpa/lrs) - Zum Jahreswechsel haben katholische Bischöfe mahnende Worte an Politik und Gläubige gerichtet. Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann predigte im Mainzer Dom gegen die Habgier. Auch Staatsschulden «in fast unvorstellbarer Größenordnung» seien ein Verstoß gegen die Grundsätze der Bibel, in der Habsucht die Wurzel aller Übel genannt werde, sagte Lehmann am Silvesterabend.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann rief die Gläubigen zum Jahreswechsel auf, sich nicht zu sehr mit binnenkirchlichen Problemen zu beschäftigen, sondern sich wieder verstärkt mit den Grundinhalten des Christentums auseinanderzusetzen sowie sozial und gesellschaftlich zu engagieren. Damit könnten auch junge Menschen wieder neugierig auf die Kirche gemacht werden, sagte Ackermann nach Bistumsangaben im Trierer Dom. Dazu könne auch die in diesem Jahr anstehende Heilig-Rock-Wallfahrt beitragen.


Mähender Beifall an den Hirten, wir bewundern diesen rhetorischen Kunstgriff: Es braucht drei Sätze, um die ganze augenblickliche Verwirrung, Vermischung von Realitäten und Hilflosigkeit in Trier zu skizzieren:

 

Kommentar vom Kommentarschaf:

Schaut auf Euch liebe Schafe, wendet den Blick von unserem Fehlverhalten, beschäftigt Euch nicht zu sehr mit ( unseren ) binnenkirchlichen Angelegenheiten. Das macht uns zu viel Arbeit und Ungemach. Das bringt uns schlechte Pressemeldungen ein.

Engagiert Euch sozial und gesellschaftlich: Da folgen wir Dir gerne, lieber Hirte, sofort und schafsfromm! Das machen wir nämlich gerade und nicht erst seit heute.

Damit können auch junge Menschen neugierig gemacht werden, deshalb gehen wir in Trier mal mit mutigem Beispiel voran und verbieten der KSJ Trier kurzerhand die weitere Verwendung des offiziellen Heilig-Rock-Logos. Das war der kleine Hirtenrüffel wegen dem Interview und der Aussage: Damit aus dem Heilig Rock nicht der Mantel des Schweigens wird...

 

Die engagierten Christen von der KSJ haben im Gegensatz zu den Glaubensprofis in Trier und Speyer ein ganz feines Gespür für die Grundinhalte des Christentums:

 

http://www.ksj-trier.de

 

Lieber Hirte , danke für die Vermischung der augenblicklichen Realitäten.

 

Grundschullamm: „Opa, was sind Realitäten?“

Opa:“Das sind Tatsachen, die man annehmen, anzweifeln oder leugnen kann.“

 

Auch der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann rief nach Bistumsangaben dazu auf, «alle Glaubensfreude einzusetzen, dass Menschen neue Zugangswege zum Glauben finden können».

Die Kirche dürfe kein geschlossener Club sein, sondern müsse den Menschen zeigen, dass sie mit allen Fragen und Zweifeln willkommen seien.

Presseschaf: „Dazu folgt demnächst mal ein ausführlicher Schafsbrief mit den Vertuschungstaktiken in Speyer, ist noch nicht fertig recherchiert.“

 

Aufruf vom Solidaritätsschaf:

 

„Liebe Mitschafe, engagiert Euch! Zeigt Eure Solidarität mit den Schafsopfern! Schafft Öffentlichkeit, lasst Euch nicht mundtot machen, wenn es um Missbrauch geht! Die Opfer brauchen eure Unterstützung. Jetzt!“

 

Mäh!